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1.5.3.2 Kunststoffenster im Ensemble

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1. Der Einbau von Kunststofffenstern stellt - ungeachtet einer Holzoptik - einen Fall des Art. 6 Abs. 1 Satz 3 BayDSchG dar, da sie sich auf das Erscheinungsbild des Ensembles (i. S. d. Art. 1 Abs. 3 BayDSchG) auswirken könnten.
2. Im Hinblick auf den beabsichtigten Einbau von Kunststofffenstern kann auf den im Denkmalschutzrecht anerkannten Grundsatz der Materialgerechtigkeit abgestellt werden. Es sind daher Baustoffe zu verwenden, die den bereits vorhandenen Materialien entsprechen oder mit der vorhandenen Substanz vergleichbar sind. Dies sind regelmĂ€ĂŸig nur "traditionelle Materialien" wie Holz. Kunststoff-Alu-Fenster sind demgegenĂŒber mit dem Charakter der historischen Altstadt nicht vereinbar, denn sie sind nicht materialgerecht und entsprechen in der Materialalterung nicht dem wĂŒnschenswerten harmonischen Zusammenspiel aller an der Fassade verwendeten Materialien und ihrer OberflĂ€che.
3. Das Erscheinungsbild eines Ensembles wird durch das erhaltungswĂŒrdige Orts-, Platz- oder Straßenbild geprĂ€gt (s. Art. 1 Abs. 3 BayDSchG), das nicht nur aus einzelnen Teilen baulicher Anlagen bestehe, sondern aus einem Gesamteindruck.
4. Etwaige Vorbelastungen wie vorliegend durch bereits vorhandene Kunststofffenster in anderen GebĂ€uden schmĂ€lern weder die SchutzwĂŒrdigkeit des Ensembles als solches noch rechtfertigen sie weitere gleichartige BeeintrĂ€chtigungen.
5. Da das Ensemble selbst ein Baudenkmal darstellt (vgl. Art. 1 Abs. 3 BayDSchG), ist sein Schutzanspruch kein geringerer als der fĂŒr EinzelbaudenkmĂ€ler.
6. Maßgebend fĂŒr den Ensembleschutz ist daher das ĂŒberlieferte Erscheinungsbild des Baudenkmals "Ensemble" (Art. 6 Abs. 2 Satz 2 BayDSchG) und nicht der teilweise durch "BausĂŒnden" vorbelastete Zustand.
7. Die streitgegenstĂ€ndlichen Kunststofffenster waren sowohl im Zeitpunkt ihres Einbaus als auch zum Zeitpunkt der mĂŒndlichen Verhandlung unvereinbar mit dem schutzwĂŒrdigen zeittypischen Erscheinungsbild des Ensembles und den daran zu messenden traditionellen Materialien.
8. Art. 6 Abs. 4 BayDSchG fordert zudem nur die BerĂŒcksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderung oder mit MobilitĂ€tseinschrĂ€nkungen, um diesem Personenkreis Ă€ltere bzw. alte GebĂ€ude zugĂ€nglich zu machen ("Barrierefreiheit"; vgl. LT-Drs. 14/11230, S. 23), sie dient aber nicht der Erleichterung von Renovierungsarbeiten (z. B. durch Entfall von regelmĂ€ĂŸigem Fensterstreichen etc.). Ein Anspruch des EigentĂŒmers eines dem Denkmalrecht unterliegenden GebĂ€udes auf Zulassung einer von den denkmalrechtlichen Anforderungen abweichenden baulichen Gestaltung, um es möglichst mit eigener Arbeitskraft in Stand zu halten, besteht hingegen nicht.
BayVGH, Beschluss, 29.02.2016, AZ: 9 ZB 15.1146, Publikationsart:
vgl. Prof. Dr. Heinrich Amadeus Wolff "Der Einbau von Kunststofffenstern in DenkmÀlern", BayVBl. 2016, 548-551

1.5 Sanktionen bei Zuwiderhandeln
1.5.1 Ordnungswidrigkeiten
1.5.3.2 Kunststoffenster im Ensemble
2 Baudenkmalpflege
2.1 Ensemble
2.1.2 Erscheinungsbild
2.3 Sonstige VerÀnderungen
2.3.4 Fenster
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1. Tatbestandsmerkmale, wie u. a. das Vorliegen wissenschaftlicher oder kĂŒnstlerische GrĂŒnde, aus denen heraus eine Sache erhaltenswert, also Denkmal ist, von deren Vorliegen die Rechtsbeziehungen zwischen den Beteiligten abhĂ€ngen, stellen kein feststellungsfĂ€higes RechtsverhĂ€ltnis dar (vgl. u. a BVerwG, Urteil vom 20.11.2003, Az.: 3 C 44.02, juris [Rn. 18]).
2. Die denkmalrechtlichen Bedeutungskategorien stellen lediglich tatbestandliche Voraussetzungen fĂŒr die Annahme eines Denkmals dar und können als solche nicht Gegenstand einer Feststellungsklage sein. Die Pflichten des DenkmaleigentĂŒmers, namentlich seine Pflicht zur Erhaltung des Denkmals nach § 8 DSchG Bln sowie die Genehmigungspflicht bestimmter Maßnahmen nach § 11 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 1 DSchG Bln folgen aus der Denkmaleigenschaft des in Rede stehenden Objekts und nicht aus der jeweiligen Bedeutungskategorie, die die Denkmaleigenschaft begrĂŒndet.
3. Dies gilt auch dann, obschon der Umfang der einen DenkmaleigentĂŒmer treffenden Erhaltungspflicht maßgeblich von den jeweils einschlĂ€gigen Bedeutungskategorien abhĂ€ngt, da in der Rechtsprechung anerkannt ist, dass bei der Frage, ob GrĂŒnde des Denkmalschutzes der Genehmigung eines Vorhabens entgegenstehen, zu prĂŒfen ist, ob das Denkmal durch die beabsichtigte Maßnahme eine mehr als nur geringfĂŒgige BeeintrĂ€chtigung erfĂ€hrt und diese wertende EinschĂ€tzung kategorienadĂ€quat zu erfolgen hat, d. h. sich an den fĂŒr das Schutzobjekt maßgeblichen Bedeutungskategorien orientieren muss (vgl. u. a. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 21.02.2008, Az.: 2 B 12.06, juris [Rn. 23]).
4. Zudem fehlt fĂŒr die begehrte Feststellung des Nichtvorliegens einzelner Bedeutungskategorien das gemĂ€ĂŸ § 43 Abs. 1 VwGO erforderliche Feststellungsinteresse, da die begehrte Feststellung den KlĂ€gern keinen rechtlichen Vorteil verschafft. Indem sich die KlĂ€ger mit ihrem Antrag gegen die Annahme der wissenschaftlichen und kĂŒnstlerischen Bedeutung der Kleinhaussiedlung wenden, stellen sie die Denkmaleigenschaft ihrer WohnhĂ€user nicht in Abrede, denn die in § 2 Abs. 2 Satz 1 DSchG Bln genannten vier Bedeutungskategorien gelten alternativ, d. h. ein Denkmal liegt bereits vor, wenn eine Kategorie erfĂŒllt ist.
5. Ein Denkmalbereich ist gemĂ€ĂŸ § 2 Abs. 3 Satz 1 DSchG Bln eine Mehrheit baulicher Anlagen, deren Erhaltung wegen der geschichtlichen, kĂŒnstlerischen, wissenschaftlichen oder stĂ€dtebaulichen Bedeutung i. S. d. § 2 Abs. 2 Satz 1 DSchG Bln im Interesse der Allgemeinheit liegt, und zwar auch dann, wenn nicht jeder einzelne Teil des Denkmalbereichs ein Denkmal ist.
6. Denkmalbereiche in Form von Gesamtanlagen i. S. d. § 2 Abs. BLNDSCHG § 2 Abs. 3 DSchG Bln stellen Mehrheiten baulicher Anlagen dar, die durch einen inneren Funktionszusammenhang gekennzeichnet sind und in der Regel aus konzeptionell in einem Zug geplanten und errichteten (Einzel-) Denkmalen bestehen (OVG Berlin, Urteil vom 08.07.1999, Az.: 2 B 1.95, juris [Rn. 18]; Haspel/ Martin/ Wenz/ Drewes, Denkmalschutzrecht in Berlin, 2008, § 2 Nr. 3.2.2).
7. Bei der Beurteilung der DenkmalfĂ€higkeit und -wĂŒrdigkeit eines Bauwerks oder - wie hier - einer Gesamtanlage kann sich das Gericht nach stĂ€ndiger Rechtsprechung des Senats fĂŒr die regelmĂ€ĂŸig erforderliche sachverstĂ€ndige Beratung sowohl auf die von der Behörde herangezogenen Gutachten, Äußerungen oder fachwissenschaftlichen Veröffentlichungen als Urteilsgrundlage als auch auf fachkundige Stellungnahmen der Behörde selbst stĂŒtzen. Fachbehördliche gutachterliche Äußerungen eines Landesamtes fĂŒr Denkmalpflege sind auf Grund der Sachkunde dieser Behörde, die mit ihrem Fachwissen in erster Linie dazu berufen ist, entsprechende Stellungnahmen abzugeben, eine hinreichende Grundlage fĂŒr die Beurteilung einer Denkmaleigenschaft.
8. Die verfahrensrechtliche Stellung der Denkmalschutzbehörde als Beteiligter steht einer solchen Verwertung nicht entgegen, da allein die Wahrnehmung der ihr gesetzlich ĂŒbertragenen Aufgaben den Verdacht mangelnder UnabhĂ€ngigkeit bei der Bewertung nicht zu begrĂŒnden vermag (vgl. u. a. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 27.10.2011, Az.: 2 B 5.10, juris [Rn. 27 m. w. N.]).
9. Die geschichtliche Bedeutungskategorie des Denkmalschutzrechts ist erfĂŒllt, wenn ein Bauwerk oder Gruppen von GebĂ€uden historische Ereignisse oder Entwicklungen anschaulich macht bzw. machen, also insoweit ein Aussagewert besteht (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 27.10.2011, Az.: 2 B 5.10, juris [Rn. 29]).
10. Eine stĂ€dtebauliche Bedeutung ist u. a. dann anzunehmen, wenn stadtbaugeschichtliche oder stadtentwicklungsgeschichtliche Unverwechselbarkeiten vorliegen, die einem GebĂ€ude oder einer Gruppe von GebĂ€uden als historischem Bestandteil einer konkreten stĂ€dtebaulichen Situation eine stadtbildprĂ€gende Außenwirkung, eine gewisse „Dominanz“ verleihen (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 27.10.2011, Az.: 2 B 5.10, juris [Rn. 34 f.]; OVG Berlin, Urteil vom 06.03.1997, Az.: 2 B 33.91, NVwZ-RR 1997, 591 [593]).
11. Eine wissenschaftliche Bedeutung ist anzunehmen, wenn GebĂ€ude oder andere Objekte wegen ihrer dokumentarischen Bedeutung fĂŒr die Wissenschaft erhaltenswert sind, weil durch sie ein bestimmter Wissensstand einer geschichtlichen Epoche bezeugt wird oder weil sie als Gegenstand wissenschaftlicher Forschung in Betracht kommen (vgl. OVG Berlin, Urteil vom 06.03.1997, Az.: 2 B 33.91, NVwZ-RR 1997, 591 [593]; VGH Mannheim, Urteil vom 19.03.1998, Az.: 1 S 3307/96, juris [Rn. 18]).
12. An der Erhaltung der Reichsforschungssiedlung besteht im Hinblick auf die genannten Bedeutungskategorien ein öffentliches Interesse. Ein solches Interesse der Allgemeinheit an der Erhaltung eines denkmalfĂ€higen Objekts ist anzunehmen, wenn eine allgemeine Überzeugung von der DenkmalwĂŒrdigkeit und der Notwendigkeit seiner Erhaltung besteht. Das ist nach stĂ€ndiger Rechtsprechung der Fall, wenn die DenkmalwĂŒrdigkeit in das Bewusstsein der Bevölkerung oder eines Kreises von SachverstĂ€ndigen eingegangen ist (vgl. u. a. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 27.10.2011, Az.: 2 B 5.10, juris [Rn. 38]).
13. Der Denkmalwert der Reichsforschungssiedlung als Gesamtanlage ist nicht entfallen. Nach der Rechtsprechung des Senats entfÀllt das öffentliche Erhaltungsinteresse, wenn derart weitreichende bauliche VerÀnderungen erfolgt sind, dass die das jeweilige Denkmal ausmachenden Bedeutungskategorien nicht mehr sichtbar sind (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 27.10.2011, Az.: 2 B 5.10, juris [Rn. 38]).
14. Die streitgegenstĂ€ndlichen Maßnahmen, der Farbanstrich der HauseingangstĂŒr und der FensterklapplĂ€den, der Einbau von Milchglasscheiben in die Kassetten der HauseingangstĂŒr, die Verkleidung der Dachgaube mit Schindeln sowie der Einbau eines Rollladens in das straßenseitige Fenster im Erdgeschoss und eines Kunststoffisolierglasfensters in die straßenseitige Dachgaube sind nach § 11 Abs.1 Satz 1 Nr. 1 DSchG Bln genehmigungspflichtig, weil sie das Erscheinungsbild der HĂ€user verĂ€ndern. Die Genehmigungspflicht setzt nicht voraus, dass die Beeinflussung des Erscheinungsbildes von besonderem Gewicht oder deutlich wahrnehmbar ist (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 21.02.2008, Az.: 2 B 12.06, juris [Rn. 20]).
15. Die Genehmigung ist gemĂ€ĂŸ § 11 Abs. 1 Satz 3 DSchG Bln zu erteilen, wenn GrĂŒnde des Denkmalschutzes nicht entgegenstehen oder ein ĂŒberwiegendes öffentliches Interesse die Maßnahme verlangt. GrĂŒnde des Denkmalschutzes stehen einem Vorhaben entgegen, wenn das Schutzobjekt durch die Maßnahme eine mehr als nur geringfĂŒgige BeeintrĂ€chtigung erfĂ€hrt. Diese wertende EinschĂ€tzung hat „kategorienadĂ€quat“ zu erfolgen, d. h. sie muss sich an den fĂŒr das Schutzobjekt maßgeblichen Bedeutungskategorien orientieren.
16. Bezugspunkt fĂŒr diese PrĂŒfung ist die Reichsforschungssiedlung als Denkmalbereich.
17. Eine mehr als nur geringfĂŒgige BeeintrĂ€chtigung scheidet allerdings aus, wenn bei einer so großen Anzahl von HĂ€usern in der Kleinhaussiedlung an einem Bauteil derart umfangreiche VerĂ€nderungen vorgenommen worden sind, dass dieses Bauteil nicht mehr zu einem einheitlichen Erscheinungsbild der Siedlung beitragen kann. Bei einem Denkmalbereich in Form einer Gesamtanlage ist die Minderung der SchutzwĂŒrdigkeit durch bereits erfolgte VerĂ€nderungen nicht nur „kategorienadĂ€quat“, sondern auch auf die betroffenen Bauteile beschrĂ€nkt zu beantworten (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 08.11.2006, Az.: 2 B 13.04, juris [Rn. 18]). Bezugsrahmen ist das gesamte Gebiet der Kleinhaussiedlung (vgl. zur Erhaltungsverordnung: OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 13.03.2014, Az.: 2 B 7.12, juris [Rn. 27]).
18. Maßgeblich ist, welche Abweichungen vom Originalzustand zum Zeitpunkt der Eintragung des Denkmals in die Denkmalliste vorlagen, da bei einer vor Eintragung erfolgten Änderung von Originalbauteilen eine RĂŒckfĂŒhrung in den frĂŒheren Zustand nicht mehr verlangt werden kann. DarĂŒber hinaus sind die VerĂ€nderungen zu berĂŒcksichtigen, fĂŒr die nach erfolgter Eintragung eine denkmalrechtliche Genehmigung erteilt wurde.
19. Eine denkmalrechtliche SchutzbedĂŒrftigkeit liegt schließlich nicht vor, wenn sich das konkret betroffene Bauteil bei Eintragung der Reichsforschungssiedlung in die Denkmalliste nicht mehr im originalgetreuen Zustand befand. Der Begriff der „Erhaltung“ beinhaltet lediglich die Bewahrung des Bestandes.
20. Er umfasst hingegen nicht die vollstÀndige oder teilweise Wiederherstellung des historischen Originals im Wege der Ersetzung von Bauteilen, die bereits im Zeitpunkt der Eintragung in die Denkmalliste denkmalwidrig waren, durch neue form- und materialgetreue Bauteile.
21. Eine vom Wortlaut abweichende Auslegung ergibt sich auch nicht unter BerĂŒcksichtigung von Sinn und Zweck des Denkmalschutzgesetzes. Soweit es nach § 1 Abs. 1 DSchG Bln Aufgabe von Denkmalschutz und Denkmalpflege ist, DenkmĂ€ler nicht nur nach Maßgabe des Gesetzes zu „erhalten“, sondern u. a. auch zu „schĂŒtzen“ und zu „pflegen“, kann auch hieraus nicht das Ziel einer RĂŒckfĂŒhrung zu einem vor der Eintragung des Denkmals bestehenden Originalzustand hergeleitet werden.
22. Der Umstand, dass der VerfĂŒgungsberechtigte gemĂ€ĂŸ § 8 Abs. 1 Satz 1 DSchG Bln das Denkmal im Rahmen des Zumutbaren nicht nur „instand zu halten“ sondern auch „instand zu setzen“ hat, rechtfertigt ebenfalls nicht die Auslegung, dass ein zum Zeitpunkt der Eintragung bereits nicht mehr vorhandener Originalzustand anzustreben ist. Dies wird auch dadurch bestĂ€tigt, dass eine „Wiederherstellung“ des frĂŒheren Zustandes nach § 13 Abs. 1 Satz 1 DSchG Bln nur dann verlangt werden kann, wenn ein Denkmal ohne Genehmigung verĂ€ndert und dadurch in seinem Denkmalwert gemindert worden oder ganz oder teilweise beseitigt oder zerstört worden ist. Da die Genehmigungspflicht erst mit der Eintragung in die Denkmalliste entsteht, kann sich auch die Wiederherstellungspflicht nicht auf den Originalzustand, sondern nur auf den zum Zeitpunkt der Eintragung bestehenden Zustand beziehen (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 21.02.2008, Az.: 2 B 12.06, juris [Rn. 33]; zur Wiederherstellungspflicht: VerfGH Berlin, Beschluss vom 25.03.1999, Az.: 35/97, juris [Rn. 23]).
23. Der vorhandene Anstrich der FensterklapplĂ€den und der HauseingangstĂŒr an dem Haus der KlĂ€gerin zu 1. in mittelbraun/beige sowie der FensterklapplĂ€den an dem Haus der KlĂ€ger zu 3. und zu 4. in grĂŒn ist denkmalrechtlich zu genehmigen. Zwar verlangt kein ĂŒberwiegendes öffentliches Interesse die Maßnahmen, GrĂŒnde des Denkmalschutzes stehen jedoch nicht entgegen (§ 11 Abs. 1 Satz 3 DSchG Bln).
24. Der jeweils gewĂ€hlte Farbanstrich beeintrĂ€chtigt weder den bau- und architekturgeschichtlichen Aussagewert noch die stĂ€dtebauliche Bedeutung der Gesamtanlage, obwohl er die Einheitlichkeit der Kleinhaussiedlung durchbricht, da er den Vorgaben des von der unteren Denkmalschutzbehörde in Zusammenarbeit mit interessierten EigentĂŒmern erstellten „Maßnahmenkatalog(s) fĂŒr die denkmalgeschĂŒtzten ReihenhĂ€user der Reichsforschungssiedlung Haselhorst“, Stand MĂ€rz 2012, nicht entspricht.
25. Der blau/weiße Anstrich kann ferner nicht mit dem Argument verlangt werden, nur ein einheitlicher Anstrich wĂ€re denkmalvertrĂ€glich, denn die Farbgebung, soweit sie KlapplĂ€den und HaustĂŒren betrifft, ist mit dem Verlust des bauzeitlichen Originals als einheitsstiftendes Merkmal untergegangen.
26. Eine dem historischen Original bzw. einer spĂ€teren Gestaltung mit eigenem Denkmalwert unstreitig nicht entsprechende einheitliche Farbgestaltung kann im Rahmen der denkmalrechtlichen Genehmigung von Instandhaltungs- bzw. Instandsetzungsarbeiten nicht vorgeschrieben werden. Dies wĂŒrde dazu fĂŒhren, dass VerfĂŒgungsberechtigte, deren FensterlĂ€den und/oder HaustĂŒren noch im bauzeitlichen Originalton gestrichen sind, gezwungen wĂ€ren, diesen im Falle einer notwendigen Instandsetzung durch einen nicht originalgetreuen Farbton zu ersetzen. HierfĂŒr bietet das Berliner Denkmalschutzgesetz keine rechtliche Grundlage. GemĂ€ĂŸ § 8 Abs. 1 DSchG Bln ist der VerfĂŒgungsberechtigte lediglich verpflichtet, das Denkmal im Rahmen des Zumutbaren instand zu halten und instand zu setzen, es sachgemĂ€ĂŸ zu behandeln und vor Gefahren zu schĂŒtzen.
27. Gestalterische Vorgaben, die nicht dem bauzeitlichen Original oder einer spĂ€teren Änderung mit eigenem Denkmalwert entsprechen, können mit einer denkmalrechtlichen Genehmigung nicht durchgesetzt werden.
28. Der Einbau der Milchglasscheiben in die Kassetten der HauseingangstĂŒr des Wohnhauses der KlĂ€gerin zu 2. ist hingegen nicht gemĂ€ĂŸ § 11 Abs. 1 Satz 3 DSchG Bln genehmigungsfĂ€hig, da diese Maßnahme den bau- und architekturgeschichtlichen Aussagewert sowie die stĂ€dtebauliche Bedeutung der Gesamtanlage beeintrĂ€chtigt, durchbricht sie doch die Einheitlichkeit der Kleinhaussiedlung, die erforderlich ist, um die historische Aussage der Kleinhaussiedlung als Bestandteil der Reichsforschungssiedlung sichtbar zu machen.
29. Entgegen der Auffassung der KlĂ€ger stellt der Austausch der Holzkassetten gegen Milchglasscheiben schon deshalb keine geringfĂŒgige BeeintrĂ€chtigung dar, weil er augenfĂ€llig ist. Die Gestaltung der HauseingangstĂŒr, die sich bei Eintragung der Reichsforschungssiedlung in die Denkmalliste unstreitig noch im originalgetreuen Zustand befand, ist wesentlich, da es sich um ein prĂ€gendes Merkmal eines Hauses handelt. Bei einer HaustĂŒr mit Holzkassetten handelt es sich um ein Bauteil, das nach wie vor zu einem einheitlichen Erscheinungsbild der Siedlung beitrĂ€gt.
30. Die Kostenbelastung fĂŒr eine Wiederherstellung des originalgetreuen Zustands der HauseingangstĂŒr kann keine BerĂŒcksichtigung finden, denn sie ist, wie das Verwaltungsgericht zutreffend ausgefĂŒhrt hat, nicht Folge der denkmalpflegerischen Vorgaben, sondern des Umstandes, dass sich die KlĂ€gerin zu 2. ĂŒber ihre Verpflichtung aus § 11 Abs. 1 Satz 1 DSchG Bln, vor DurchfĂŒhrung der Maßnahme eine denkmalrechtliche Genehmigung einzuholen, hinweggesetzt hat.
31. Der Einbau eines Rollladens in das straßenseitige Fenster im Erdgeschoss des Wohnhauses der KlĂ€ger zu 3. und 4. ist gleichfalls nicht gemĂ€ĂŸ § 11 Abs. 1 Satz 3 DSchG Bln genehmigungsfĂ€hig, da durch diese Maßnahme der bau- und architekturgeschichtliche Aussagewert sowie die stĂ€dtebauliche Bedeutung der Gesamtanlage beeintrĂ€chtigt werden , weil sie ebenfalls die Einheitlichkeit der Kleinhaussiedlung durchbricht.
31. Es handelt sich dabei um eine nicht geringfĂŒgige BeeintrĂ€chtigung, da die Fenster ganz wesentlich zum optischen Eindruck eines Hauses beitragen, insbesondere, wenn - wie hier - die Fassade schlicht gehalten ist. Der Rollladen stellt einen Fremdkörper dar, weil er nicht nur in geschlossenem Zustand deutlich sichtbar ist, sondern auch der in der Fensteröffnung angebrachte Rollladenkasten ist augenfĂ€llig.
33. Entsprechendes gilt fĂŒr den Austausch sowohl der bauzeitlichen Bretterverschalung der straßenseitigen Gauben der WohnhĂ€user der KlĂ€gerinnen zu 2. und 5. gegen Schindeln als auch des Holzfensters in der straßenseitigen Gaube des Wohnhauses der KlĂ€gerin zu 5. gegen ein Kunststoffisolierglasfenster; dieser Austausche sind daher nicht gemĂ€ĂŸ § 11 Abs. 1 Satz 3 DSchG Bln genehmigungsfĂ€hig.
34. Zwar fehlt ein allgemeiner, voraussetzungslos geltender Grundsatz der Materialgerechtigkeit im Denkmalschutzgesetz Berlin. In FĂ€llen, in denen bauzeitliche, das Erscheinungsbild prĂ€gende Holzfenster bei der Eintragung des Denkmals in die Denkmalliste noch vorhanden sind, ist jedoch in der Regel davon auszugehen, dass der Einbau von Kunststofffenstern zu einer mehr als nur geringfĂŒgigen BeeintrĂ€chtigung des Denkmals fĂŒhrt (vgl. Urteil des Senats vom 21. Februar 2008, a. a. O., Rn. 35). Dies setzt voraus, dass dem Material - wie im vorliegenden Fall - eine ausschlaggebende Bedeutung fĂŒr den Denkmalwert zukommt (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 21.02.2008, Az.: 2 B 12.06, juris [Rn. 32]). Die Reichsforschungssiedlung bildet als Gesamtanlage mit ihren einzelnen Bestandteilen den Stand der Bauforschung ab, die sich u. a. auf verschiedene Materialien bezog. UnabhĂ€ngig davon, ob in diesem Rahmen konkret verschiedene Materialien fĂŒr Fensterrahmen erprobt wurden, bildet der flĂ€chendeckende Einbau von Holzfenstern in der Kleinhaussiedlung in jedem Fall noch das ĂŒblicherweise zu dieser Zeit fĂŒr das Bauteil Fenster verwendete Baumaterial ab.
OVG Berlin-Brandenburg, Urteil, 21.04.2016, AZ: 2 B 24.12, Publikationsart: BeckRS 2016, 47238
ABWEICHEND aber: OVG Hamburg, Urteil vom 23.06.2016, Az.: 3 Bf 100/14, http://www.w-goehner.de/rechtsprechungsuebersicht/direktlink.php?id=180

1.1 Eintragung in die Denkmalliste
1.1.2 Bedeutung
1.1.4 DenkmalwĂŒrdigkeit
1.1.5 VerÀnderungsfolgen
1.5.3 Beseitigung
1.5.3.1 Kunststoffenster im Baudenkmal
1.5.3.2 Kunststoffenster im Ensemble
1.5.3.3 Dachfenster / Dachgestaltung im Baudenkmal / Ensemble
1.5.3.4 Fassaden im Ensemble
1.5.4 Instandsetzung / Wiederherstellung
2 Baudenkmalpflege
2.1 Ensemble
2.1.2 Erscheinungsbild
2.3 Sonstige VerÀnderungen
2.3.3 Um-, An- und Aufbauten, NutzungsÀnderungen
2.3.4 Fenster
2.3.5 Fassaden
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1. Das VG Berlin hebt die Bedeutung originaler Fenster fĂŒr den Bestand eines jeden Baudenkmals hervor.
2. Unter Verweis auf die Rahmenvorgaben des LDA Berlin ("angesichts dieser nachvollziehbaren denkmalschutzrechtlichen GrundsĂ€tze") bestĂ€tigt das VG Berlin die verschiedenen Stufen der denkmalgerechten NachrĂŒstung oder Aufarbeitung von Fenstern.
3. Trotz Nachbaus der neuen Fenster in Holz stehen "GrĂŒnde des Denkmalschutzes" entgegen, weil auf den raumseitigen FensterflĂŒgel verzichtet wurde und damit die DreidimensionalitĂ€t im Vergleich zum originalen Kastenfenster wahrnehmbar fehlt.
4. Auch die stĂ€rkere Spiegelwirkung des Isolierglases unterscheidet sich von der ĂŒberkommenen Einfachverglasung. Schließlich weisen die Isolierglasfenster eine grĂ¶ĂŸere Profilierung auf als die historische Einfachverglasung.
5. Die festgestellten VerĂ€nderungen stellen eine mehr als nur unerhebliche BeeintrĂ€chtigung des Denkmals dar. GrĂŒnde des Denkmalschutzes stehen einem Vorhaben entgegen, wenn das Schutzobjekt durch die Maßnahme eine "mehr als nur geringfĂŒgige BeeintrĂ€chtigung" erfĂ€hrt.
6. Auch im Hinblick auf die Zumutbarkeit ist eine zeitgemĂ€ĂŸe Nutzung der Immobilie grundsĂ€tzlich auch mit zweiflĂŒgeligen Holzkastendoppelfenstern der ĂŒberkommenen Art gewĂ€hrleistet.
7. Die Mehrkosten fĂŒr den Einbau zweiflĂŒgeliger Holzkastenfenster und der pflegerische Unterhalt stehen nicht im offenkundigen MißverhĂ€ltnis zum wirtschaftlichen Nutzen des geschĂŒtzten Objektes und sind von den EigentĂŒmern im Rahmen der Sozialbindung des Eigentums zu tragen.
8. Zu dem in der streitgegenstĂ€ndlichen Siedlung besonders aktuellen Gleichbehandlungsgrundsatz verweist das VG Berlin darauf, dass dem beklagten Bezirk die VergleichsfĂ€lle jeweils bekannt sind und von ihm bearbeitet werden, was den verfassungsrechtlichen Anforderungen genĂŒgt.
OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss, 21.12.2015, AZ: OVG 6 N 95.15, Publikationsart:
OVG Beschluss Fenster schwarz.pdf

1.5 Sanktionen bei Zuwiderhandeln
1.5.3 Beseitigung
1.5.3.1 Kunststoffenster im Baudenkmal
1.5.3.2 Kunststoffenster im Ensemble
2 Baudenkmalpflege
2.3 Sonstige VerÀnderungen
2.3.1 GrundsÀtze
2.3.4 Fenster
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1. Die Bestimmungen des Denkmalschutzgesetzes - insbesondere § 4 Abs. 2 DSchG HH und das in § 6 DSchG HH zum Ausdruck kommende sog. ipsa lege-Prinzip - sind verfassungsgemĂ€ĂŸ.
2. Eine auf die Feststellung, eine bestimmte bauliche Anlage sei kein Baudenkmal i. S.v. § 4 Abs. 2 Satz 1 DSchG HH, gerichtete Klage kann auf bestimmte denkmalrechtliche Schutzkategorien i. S. v. § 4 Abs. 2 Satz 1 DSchG HH beschrÀnkt bzw. konkretisiert werden.
3. Der in § 6 Abs. 1 Satz 4 DSchG HH zum Ausdruck kommende Eintragungsvorbehalt bezieht sich nur auf die Schutzpflichten der VerfĂŒgungsberechtigten aus § 7 DSchG HH. Der Genehmigungsvorbehalt aus § 9 Abs. 1 Satz 1 DSchG HH gilt demgegenĂŒber unabhĂ€ngig von der Eintragung eines Denkmals in die Denkmalliste.
4. Von geschichtlicher Bedeutung i. S. v. § 4 Abs. 2 Satz 1 DSchG HH sind nicht nur Objekte, die in ihrer Bausubstanz und Ă€ußeren Gestalt im Urzustand bestehen geblieben sind. SpĂ€tere ZusĂ€tze und Änderungen lassen den Denkmalwert grundsĂ€tzlich nicht entfallen.
5. Die Unterschutzstellung eines GebĂ€udes als Baudenkmal umfasst das GebĂ€ude regelmĂ€ĂŸig in seiner Gesamtheit. Die nach § 4 Abs. 2 Satz 1 DSchG HH auch mögliche BeschrĂ€nkung der Unterschutzstellung auf einen Teil einer Anlage setzt voraus, dass dieser gegenĂŒber dem nicht schutzwĂŒrdigen Teil ĂŒberhaupt einer selbststĂ€ndigen Bewertung unter Gesichtspunkten des Denkmalschutzes zugĂ€nglich ist und in diesem Sinn als abtrennbarer Teil der Anlage erscheint.
OVG Hamburg, Urteil, 23.06.2016, AZ: 3 Bf 100/14, Publikationsart: BeckRS 2016, 49064
Abweichung von OVG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 21.04.2016, Az.: 2 B 24.12, http://www.w-goehner.de/rechtsprechungsuebersicht/direktlink.php?id=179

1.1 Eintragung in die Denkmalliste
1.1.1 Eintragungspflicht
1.1.2 Bedeutung
1.1.4 DenkmalwĂŒrdigkeit
1.1.5 VerÀnderungsfolgen
1.5.3 Beseitigung
1.5.3.1 Kunststoffenster im Baudenkmal
1.5.3.2 Kunststoffenster im Ensemble
1.5.3.3 Dachfenster / Dachgestaltung im Baudenkmal / Ensemble
1.5.3.4 Fassaden im Ensemble
1.5.4 Instandsetzung / Wiederherstellung
2 Baudenkmalpflege
2.1 Ensemble
2.1.2 Erscheinungsbild
2.3 Sonstige VerÀnderungen
2.3.3 Um-, An- und Aufbauten, NutzungsÀnderungen
2.3.4 Fenster
2.3.5 Fassaden
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1. Das VG Berlin hebt die Bedeutung originaler Fenster fĂŒr den Bestand eines jeden Baudenkmals hervor.
2. Unter Verweis auf die Rahmenvorgaben des LDA Berlin ("angesichts dieser nachvollziehbaren denkmalschutzrechtlichen GrundsĂ€tze") bestĂ€tigt das VG Berlin die verschiedenen Stufen der denkmalgerechten NachrĂŒstung oder Aufarbeitung von Fenstern.
3. Trotz Nachbaus der neuen Fenster in Holz stehen "GrĂŒnde des Denkmalschutzes" entgegen, weil auf den raumseitigen FensterflĂŒgel verzichtet wurde und damit die DreidimensionalitĂ€t im Vergleich zum originalen Kastenfenster wahrnehmbar fehlt.
4. Auch die stĂ€rkere Spiegelwirkung des Isolierglases unterscheidet sich von der ĂŒberkommenen Einfachverglasung. Schließlich weisen die Isolierglasfenster eine grĂ¶ĂŸere Profilierung auf als die historische Einfachverglasung.
5. Auch im Hinblick auf die Zumutbarkeit ist eine zeitgemĂ€ĂŸe Nutzung der Immobilie grundsĂ€tzlich auch mit zweiflĂŒgeligen Holzkastendoppelfenstern der ĂŒberkommenen Art gewĂ€hrleistet.
6. Die Mehrkosten fĂŒr den Einbau zweiflĂŒgeliger Holzkastenfenster und der pflegerische Unterhalt stehen nicht im offenkundigen MißverhĂ€ltnis zum wirtschaftlichen Nutzen des geschĂŒtzten Objektes und sind von den EigentĂŒmern im Rahmen der Sozialbindung des Eigentums zu tragen.
7. Zu dem in der streitgegenstĂ€ndlichen Siedlung besonders aktuellen Gleichbehandlungsgrundsatz verweist das VG Berlin darauf, dass dem beklagten Bezirk die VergleichsfĂ€lle jeweils bekannt sind und von ihm bearbeitet werden, was den verfassungsrechtlichen Anforderungen genĂŒgt.
VG Berlin, Urteil, 10.04.2014, AZ: VG 13 K 35.14, Publikationsart:
rkr. (OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 21.12.2015, Az.: OVG 6 N 95.15)
VG Urteil Fenster schwarz.pdf

1.5 Sanktionen bei Zuwiderhandeln
1.5.3 Beseitigung
1.5.3.1 Kunststoffenster im Baudenkmal
1.5.3.2 Kunststoffenster im Ensemble
2 Baudenkmalpflege
2.3 Sonstige VerÀnderungen
2.3.4 Fenster